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Der Herbst ist eingefallen über unser schönes Ländchen. Es wird bunt, gleichzeitig grau und zuweilen gemütlich… So könnte man meinen, würde nach diesem ereignisreichen Sommer ein wenig Ruhe einkehren, doch kaum bricht der Herbst an, so steht auch schon der nächste Adventsmarkt vor der Tür. Und der Posthof wäre nicht der Posthof, wenn es nicht rundherum einige andere Aktionen und Projekte geben würde.
Auch unsere Besetzung wird in den kommenden Monaten ein wenig aufgemischt. Ein Wagen-Stellplatz sucht demnächst eine*n oder zwei neue Bewohner*innen – dazu findet ihr weiter unten mehr Infos – und außerdem wird es eine Untervermietung auf Zeit geben. Denn unsere liebe Liesel, die sich seit kurzer Zeit im Ruhestand befindet, möchte zwischen Januar und März kommenden Jahres eine längere Reise tun und währenddessen ihre Wohnung in treue Hände geben. Wer dazu mehr Infos möchte, meldet sich gerne bei uns!
Jetzt erst Mal ganz viel Freude beim Lesen der News :) |
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Voll verhext – ein märchenhafter Abend
Am Freitagabend des 23. Oktober fand bei uns für die Hofbewohner*innen und Freund*innen eine Spezialvorführung der Giese-Brüder statt. Zwei junge Männer aus dem Sauerland, Freunde unserer Mitbewohnerin Liesel, beglückten uns mit einem Abend voller Comedy rund ums Märchenthema. Die Hexe hatte ihren Job an den Nagel gehängt, das war der Aufhänger. Sie wollte mehr, andere Rollen und sich selbst anders verwirklichen… Doch was macht ein Märchen ohne Hexe? Was wird aus Hänsel und Gretel, Rapunzel, Schneewittchen und Co wenn ihre Antagonistin plötzlich keine Rolle mehr spielt? Tja. So wurde den Abend rund um dieses Thema gelacht, gespielt und auch gesungen.
Wir entschieden uns für den alten Schafstall als Aufführungsort, thematisch passend zwischen den alten Holzbalken und Spinnweben – die wir natürlich in weiser Voraussicht auf diesen Abend dort hängen ließen ;). In dieser einzigartigen Location war es zwar ziemlich kalt, aber Glühwein und Punsch taten ihren Dienst und draußen an der Feuerschale konnten wir uns in der Pause wärmen. Mond, Wolken und Wind schufen eine passende märchenhafte Stimmung.
Am Ende ging ein Hut herum, der Erlös ist wie bei allen Aufführungen der beiden Brüder, für einen guten Zweck bestimmt. |
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Wir suchen Mensch/en für unseren Wagenplatz
Wie bereits angeteasert, haben wir ab Januar 2027 auf dem Gelände unserer Hofgemeinschaft auf dem Posthof einen Stellplatz für einen Bauwagen oder ein Tiny House frei.
Wir wünschen uns für diesen Platz ein bis zwei Menschen, die nicht nur Lust auf das Leben auf dem Hof haben, sondern auch Freude daran, den Posthof aktiv mitzugestalten und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Ob bei unseren bestehenden Projekten, Tierhaltung und Gartengestaltung, Renovierungen, bei Veranstaltungen wie unserem jährlichen Adventsmarkt oder bei neuen Ideen für die Zukunft – wir freuen uns über Menschen, die gerne mit anpacken, eigene Impulse einbringen und Lust haben, das Hofleben gemeinsam weiterzuentwickeln.
Genauso wichtig wie Engagement ist uns das Menschliche: Wir wünschen uns offene, wertschätzende und gemeinschaftsorientierte Menschen, die Freude daran haben, sich auf andere einzulassen.
Der Wagenplatz liegt in einem idyllischen Eckchen unseres Geländes, in direkter Nachbarschaft zur Naturerlebniswerkstatt – dort kann es also tagsüber auch mal lebendig und wuselig werden
Wenn das nach dir klingt oder du jemanden kennst, für denjenigen das spannend sein könnte, gibt es hier auf unserer Webseite mehr Infos!
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Der Adventsmarkt auf dem Posthof geht in die nächste Runde: 05. & 06. Dezember 2026
Nicht mehr lang und die Kürbisse und Gespenster an den Hauseingängen werden mit kitschigen Weihnachtsmännern, Rentieren und Tannendeko ausgetauscht. Das bedeutet für uns: der nächste Adventsmarkt rückt näher und auch wir bauen unsere geschmückten Buden, die altbekannte Punschbar und jegliche Lichterketten auf, um uns und allen Besucher*innen Mal wieder ein richtig schönes winterliches Markt-Wochenende zu bescheren. Wie bereits etabliert am Wochenende des 2. Advents, dem 5. und 6.12. diesen Jahres öffnen wir unsere Tore und laden ein zu einem bunten Programm, Stöbern bei schönen Ausstellern an den Buden, leckerem Essen, schmackhaftem Glühwein und einer gemütlichen Atmosphäre zwischen unseren alten Gemäuern.
Durch den Umbau des Schafstalls und Paddockbereichs haben wir dieses Jahr außerdem ganz neue Möglichkeiten für die Verteilung des Marktes. Der Ausschankbereich gewinnt etwas Luft und die vorübergehende „Event-Location“ im alten Stallgebäude kann als weiterer überdachter Ort ganz andere Aktionen beherbergen (Spoiler: Dieses Jahr wahrscheinlich eine Mitmach-Schmiede!).
So wächst unser kleiner Markt in seinen Angeboten und bleibt dennoch der gute, alte gemütliche Adventsmarkt mit seiner posthofschen Atmosphäre. Wir freuen uns sehr!
Auch dieses Jahr freuen wir uns außerdem über weitere Helfer*innen, die beim Aufbau und Co unterstützen. Wenn ihr euch das vorstellen könnt und mehr Infos möchtet, meldet euch gern! |
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Ein Apfel kommt selten allein...
Schon im Frühling hätte man es ahnen können, als die Obstbäume auf dem Posthof übersät waren von prächtigen Blüten. Und tatsächlich wurden daraus im Laufe des Jahres kleine, dann mittelgroße, erst grüne und später auch rot-grüne Äpfel. Besonders beeindruckt hat mich im Laufe dieser Verwandlung unser „alter Herr“, ein deutlich schiefgewachsener Apfelbaum, der im letzten Herbst unter seiner Apfelpracht umgekippt ist und dabei eine etwa armdicken Wurzelstrang eingebüßt hat. Wir haben ihn abgestützt und wollten sehen, wie er sich entwickelt. Und als ob er es uns oder irgendwem mal so richtig beweisen müsste, trug er dieses Jahr nochmal mehr Äpfel, viel mehr Äpfel. Und auch alle anderen Apfelbäume – wir haben so circa 15 Stück davon auf dem Posthof – meinten es mit uns sehr gut in diesem Jahr.
Und so haben wir im September angefangen Fallobst aufzulesen, haben Apfelmus gekocht und Kuchen gebacken. Bei der Kartoffelernte haben wir uns kleine Apfelküchlein schmecken lassen und es wurden natürlich auch Äpfel gegessen – vor allem die kleinsten Hofbewohnis waren begeistert, dass es nun immer und überall einen leckeren Snack zu finden gab. Aber nun, die Bäume hingen ja noch immer sehr, sehr voll. Wir verabredeten uns also, um einen Tag gemeinsam Apfelsaft zu pressen. Bei herrlichem, fast noch sommerlichem Wetter wurde also geerntet, gewaschen, geschnitten, geschreddert und gepresst. Mit Muskelkraft aller Bewohner*innen ging es immer im Kreis, bis den Äpfeln der letzte Tropfen entlockt war. Den Saft haben wir dann erhitzt und in Bags abgefüllt. Nach einer gemeinsamen Brotzeit ging es weiter und am Nachmittag hatten wir etwa 90 Liter Apfelsaft abgefüllt. Wow. Aber: die Bäume hingen noch immer voll und wir haben einen ganzen Anhänger voller Apfelkisten einige Tage später noch zur mobilen Saftpresse gebracht – nun haben wir also ingesamt über 300 Liter leckeren Apfelsaft. Und: die Bäume hängen irgendwie noch immer voll. Also werden weiter fleißig Apfelchips und Apfelmus produziert. Und alles, was einem Apfel eben so Leckeres widerfahren kann. Apfelreichtum.
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Posthof eG
Nübbeler Weg 53, 24768 Rendsburg
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